Machbarkeitsbetrachtung und Vorprojekt zur Energieversorgung eines Chemiewerkes aus einer Bioabfallvergärungsanlage (BAV) auf der Restedeponie Dußlingen

Rytec-Leistungen:

  • Grundlagenermittlung und Standortprüfung
  • Dimensionierung und Konzeption der BAV
  • Dimensionierung und Konzeption der Energieerzeugung und -nutzung als Ersatz für den Erdgasbezug
  • Auslegung anlagentechnischen Verknüpfungen etc.
  • Kostenermittlung mit Richtpreisangeboten
  • Aufstellung der Wirtschaftlichkeit
  • Betrachtung Risiken und Chancen

Wirtschaftlichkeit:

Im Vorprojekt wurde nachgewiesen, daß die Wirtschaftlichkeit für die BAV nur gegeben ist, wenn für die Biogaslieferung ein Erlös von > 5,0 Cent/kWh erzielt wird

Zahlen und Daten:

  • Konzeption Bioabfallvergärungsanlage
  • mit 30.000 t/a an Input auf der Deponie
  • Integration in den bestehenden Standort
  • Erzeugung von Rohbiogas, Lieferung über 1 km Leitung an benachbartes Chemiewerk
  • dort bedarfsgerechte Eigen-Strom- und Wärmeproduktion über BHKW-Anlage mit 600 kWel, Dampf- und Wärmenutzung
  • am Standort der BAV zudem BHKW mit ca. 200 kWel für Prozesswärme und -strom
  • jährliche Biogasmenge ca. 3,3 Mio. m3
  • erzeugte Strommenge für Chemiewerk ca. 5.000 MWh bzw. Bioabfallvergärung/Netz ca. 1.350 MWh

Auftraggeber:

ZAV Zweckverband Abfallverwertung Reutlingen / Tübingen

Bearbeitung:

2016

 

Downloads:

Projektblatt (pdf)